Bunt statt Schwarz eloxiert oder WorksFinish?

(D)ein Liteville muss immer Schwarz sein oder WorksFinish? 
Nein, denn gerade der Aluminium-Rahmen des Litevilles eignet sich hervorragend für die nachträgliche individuelle Note. Dabei stehen dir drei Arten der "Einfärbung" zu Verfügung: Pulverbeschichten, Lackieren, Eloxieren.

Alle drei "Verfahren" setzen voraus, dass dein Liteville fachmännisch zerlegt wird inkl. Entfernen der Lager. Deshalb empfehlen wir, das "Einfärben" über einen LV-Händler machen zu lassen. Unsere LV-Händler verfügen nicht nur über das notwendige Spezialwerkzeug, sondern haben auch die richtigen Adressen von Pulverbeschichtern, Lackierern oder Eloxierbetrieben.

Uni oder Multi?

Zerlegt bestehen die Liteville Fullyrahmen aus drei Hauptbauteilen:
Hauptrahmen, Hinterbau (Kettenstreben, Sitzstreben), Rockerarms (Linke und rechte Wippe).

Ob ihr euer Liteville einfarbig koloriert, den Hauptbauteilen unterschiedliche Farben gebt oder (wer es mag) Farbtrennungen oder gar Verläufe auf die Hauptbauteile zaubert, das ist eurer Fantasie, Geschmack oder Mut zur Farbe überlassen.


Auf Basis eines LV 301 Rahmens kannst du über 100 RAL-Farben an deinem Rechner ausprobieren und testen, wie deine Rahmenwunschfarbe mit farbigen Felgen oder einer farbigen Gabel harmoniert. Der Farbkonfigurator ist eine Adobe Flash Applikation wird deshalb auf Apple iPads und iPhones nicht angezeigt.

zum Farbkonfigurator

Hauptrahmen

Der Hauptrahmen besteht aus Oberrohr, Unterrohr, Sitzrohr und Steuerrohr. Am Hauptrahmen werden der Hinterbau wie auch die Wippe befestigt und ist deshalb mit den entsprechenden Lagern bestückt, die vor der "Farbbehandlung" ausgepresst werden müssen.

Hinterbau

Der Hinterbau besteht aus den Sitzstreben und den Kettenstreben. Linke und rechte Sitzstrebe sind über einen Steg untrennbar mit einander verbunden. Gleiches gilt für die Kettenstreben. Sitz- und Kettenstreben können (bzw. müssen) am Horstlinklager getrennt werden. Die am Hinterbau verwendeten Lager müssen für die "Farbbehandlung" ausgepresst werden.

Rockerarms

Die Rockerarms sind haben ebenfalls je ein Lager, das bei einer "Farbbehandlung" ausgepresst werden muss. Darüber hinaus sind bei allen Litevilles die Typbezeichnungen (bspl. 301) über eine Fräsung optisch hervorgehoben. Das glänzende Fräsoptik geht beim eloxieren verloren. Beim Pulvern und Lackieren kann die Typbezeichung abgeklebt werden.

Logo

Damit das Logo in seiner Größe und ggf. auch Farbigkeit angepasst werden kann, stellen wir euch den Liteville-Schriftzug als Vektor-PDF zur Verfügung.
Ob Outline oder Solid, groß oder klein, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Logo download

Pulverbeschichten

Liteville-Rahmen sind komplett aus Aluminium gefertigt und eignen sich deshalb hervorragend für die Pulverbeschichtung, denn dieses Beschichtungsverfahren setzt einen elektrisch leitfähiger Werkstoff voraus.

Die Farbskala umfasst nahezu sämtliche RAL-Farben, das Oberflächenfinish wird in glänzend oder matt angeboten. Die Aufbringung eines Logos ist unproblematisch.

Durch die Pulverbeschichtung wird zusätzliches Material aufgetragen. Damit wird der Rahmen ca. 200 g bis 300 g schwerer.
Eloxieren

Beim Eloxieren wird eine hauchdünne Schutzschicht auf Aluminium durch anodische Oxidation (Umwandlung der obersten Metallschicht) gebildet. 
Diese 5 bis 25 Mikrometer dünne Schicht schützt die tiefere Schichten vor Korrosion. Da kein zusätzliches Material aufgetragen wird verändert sich das Rahmengewicht nicht.
Logos werden nach dem Eloxieren aufgeklebt oder eingelasert.

Die Oberfläche unserer schwarzen Eloxal-Rahmen wird durch den "Beschuss" von Stahlkugeln verdichtet und anschließend eloxiert. Erst dann werden die Lagersitze gefräst. 

Beim Eloxal-Verfahren verändern sich immer die Schichtdicken. Beim nachträglichen Eloxieren ist kein Schutz der Lagersitze möglich. Damit ist das Eloxieren der Rahmen grundsätzlich sehr anspruchsvoll und sollte ausschließlich von Betrieben vorgenommen werden, die ausreichend Erfahrung damit haben.
Lackieren

Die feinsten Verläufe, die besten Effekte werden durch die klassische Lackierung erreicht. Lackieren ist die Wahl der Mittel, wenn du z. B. Carbonteile im gleichen Farbton wie den Rahmen lackieren möchtest. Lackieren benötigt lediglich einen gut haftenden Untergrund und ist nicht auf leitfähige Eigenschaften wie Pulvern angewiesen. Die Aufbringung eines Logos ist unproblematisch.

Normale Lackierungen haben eine ähnliche Schichtdicke wie Pulverbeschichtungen sind jedoch nicht so schlag- und kratzfest.
Auch bei der Lackierung wird der Rahmen 200 g bis 300 g schwerer.

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